Die Notenschrift

Eine Note ist ein Schriftzeichen, das für einen bestimmten Ton steht.

Die Noten kann man mit den Buchstaben des Alphabets vergleichen. Wie einzelne Buchstaben Wörter bilden, so können Noten sinnvolle klangliche Zusammenhänge darstellen, die wir als Musik empfinden, wenn sie gespielt oder gesungen werden.

Betrachten wir das Notenbild eines einfachen Kinderliedes:

1_Alle_meine_Entchen

Am Anfang steht der Violinschlüssel und die Taktangabe. (werden später erklärt)
Das Notensystem besteht aus 5 Notenlinien und ist in Kästchen (Takte) eingeteilt.
Die Noten sind auf oder zwischen den Linien angeordnet.
Die Kugeln (Notenkopf) sind schwarz ausgemalt oder innen weiß.
Sie haben zum Teil einen Strich (Notenhals), der je nach Tonhöhe nach oben, ab der Mittellinie nach unten zeigt.

Intuitives Notenlesen

Ohne Notenkenntnisse könnte man das Notenbild etwa so beschreiben: Zu Beginn steigen die Noten treppenförmig nach oben. Im zweiten Takt (zweites Kästchen) haben wir eine Art „Hochebene“ mit zwei Noten gleicher Tonhöhe. Eine weitere Treppenstufe nach oben führt uns zum dritten Takt, der aus vier gleichen Noten besteht. Eine Stufe tiefer erreichen wir den vierten Takt mit einer einzelnen Note. Takt 5 und 6 sind einfach die Wiederholung von Takt 3 und 4.

Dies zeigt: die Notenschrift ist aufgrund ihrer Grafik intuitiv erfassbar. Wenn die Noten nach oben gehen, werden die Töne höher, nach unten tiefer. Auch die Tondauer wird durch die Entfernung der einzelnen Noten ungefähr erkennbar.

2_Alle_meine_Entchen

Tonhöhe – Tondauer

Die Noten (lat. nota = Zeichen) bezeichnen zwei Eigenschaften:

Tonhöhe: wie hoch oder wie tief wird der Ton gespielt, welche Taste muss angeschlagen werden. Die Tonhöhe erkennen wir daran, wie hoch oder tief die Note im Notensystem geschrieben steht.

Tondauer: mit oder ohne Hals. Kürzere Noten haben auch noch ein oder mehrere Fähnchen oder einen oder mehrere Balken.

Notenwerte

Die Tonhöhe >

 

5 Gedanken zu „Die Notenschrift“

  1. Hallo Franz,

    seit Jahren murkse ich mich mit demKlavierspielen schon ab – ok – ich hätte ja Unetticht nehmen können aber der Beruf ließ es nicht zu, da ich in der Woche in ganz Deutschland unerwegs und am Wochenende die Luft raus war. Dann habe ich deine Seiten entdeckt und bin begeistert – sie haben mir auch schon sehr gut geholfen. Jetzt habe ich aber ein Problem: ich bin begeisterter Ragtime-Fan – nicht die schnellen Ragtimes sondern die Konzert-Ragtimes von Scott Joplin – von ihm habe ich alle Stücke in Noten vorliegen.
    Könnte man – satt der üblichen Übungsstücke (Klassic) auch Ragtimes nehmen? Würdest du mich da unterstützen können? Oder wie währe es mit einem Ragtime-Tutorial?
    Gruß
    Dietmar Rogosch

    • Hallo Dietmar,
      es freut mich sehr, dass dir meine Seiten gefallen. Selbstverständlich kannst du Ragtimes wie klassische Stücke einstudieren. Die Ragtimes sind aber technisch und auch rhythmisch recht anspruchsvoll. Typisch sind eine spezielle Sprungtechnik mit Wechselbässen in der linken Hand und Synkopen in der rechten. Ein Ragtime Tutorial ist derzeit nicht geplant, ich nehme es aber gerne auf die Liste. Viel Erfolg und viel Freude beim Klavier spielen.

  2. Ich glaube nicht , daß Herr Meier Bücher schreibt , sondern Texte für Musikstücke , Lieder , Songs etc. .
    Ich würde gerne Noten lernen um in einem Chor mitsingen zu können , oder die Noten zu meinen Liedtexten aufzuschreiben was würden Sie mir empfehlen ?
    Lieben Gruss
    Andreas Strecker

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