Musiktheorie am Klavier lernen

Die Grammatik der „Sprache Musik“

Musiktheorie ist anstrengend

Hast auch du das Gefühl, dass Musiktheorie eine lästige Pflicht ist?

Tonleitern, Intervalle, Akkorde, Kadenzen (Akkordverbindungen) usw. – denkst du, dass du auch gut ohne diese langweilige Theorie auskommen kannst?

Die Musiktheorie ist die Grammatik der „Sprache Musik“. Sie ist einfach ein Werkzeug und hilft dir, die Musik besser zu verstehen. Wenn du Tonleitern, Intervalle, Akkorde, Kadenzen verstehst, kannst du schneller und nachhaltiger lernen. Du wirst besser spielen und mit mehr Freude üben.

Wichtig ist, dass du die Musiktheorie praxisbezogen am Klavier lernst. Wie das geht zeige ich dir in den folgenden Videos.

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Wende das Wissen beim Lernen deiner Stücke an.

Die Dur-Tonleitern

 

Eine Dur-Tonleiter (lat. durus=hart) besteht überwiegend aus Ganztonschritten, Halbtonschritte liegen vom 3. zum 4. und vom 7. zum 8. Ton. (zwischen E und F und zwischen H und C fehlen die schwarzen Tasten.)

Wenn du zudem verstehst, dass die Dur-Tonleiter aus zwei gleichen Viertongruppen (Tetrachorde) besteht, kannst du die Tonleitern aller Dur-Tonarten nach einer kleinen Vorübung mühelos am Klavier spielen.

Diese Orientierung auf der Tastatur ist eine wichtige Grundlage. Alles Folgende wird leichter: Intervalle, Dreiklänge, Kadenzen usw.

PDF zum Download: Die Dur-Tonleiter

Der „Quarten-Trick“

 

Reine Quarten sind am klavier leicht zu spielen, wenn man die Regel „weiß zu weiß – schwarz zu schwarz“ beachtet. Nur zwei Ausnahme-Quarten muß man sich merken: f-b und fis-h.

„weiß zu weiß – schwarz zu schwarz“ gilt auch bei Quinten, da Quinte und Quarte Umkehrintervalle (Komplementärintervalle) sind.

Die Dur- und Moll-Dreiklänge

 

Ein Dreiklang besteht aus: Grundton – Terzton – Quintton.

Ebenso kann man sagen, der Dreiklang besteht aus zwei übereinander liegenden Terzen.

Der Dur-Dreiklang hat unten eine „große“, oben eine „kleine“ Terz. Beim Moll-Dreiklang ist es umgekehrt, unten die „kleine“, oben die „große“ Terz.

Das Rahmenintervall, die reine Quinte, ist bei beiden gleich, Dur und Moll-Dreiklang unterscheiden sich also nur im mittleren Ton.

Die Umkehrungen der Dur-Dreiklänge

 

Dreiklänge lassen sich umkehren, man unterscheidet drei Formen:

Grundform: Grundton an tiefster Stelle – Terzton – Quintton
1. Umkehrung: Terzton – Quintton – Grundton an höchster Stelle.
2. Umkehrung: Quintton – Grundton in der Mitte – Terzton.

Dreiklänge kommen häufig in dieser dreistimmigen, „engen“ Lage vor und sollten als Griffmuster jederzeit abrufbar sein.

Beim Spielen am Klavier denkt man zunächst am besten vom Grundton aus.

Noch mehr Tipps

7 Gedanken zu “Musiktheorie am Klavier lernen

  1. Hallo Herr Titscher,
    vielen Dank für das hilfreiche Video und pdf zu den Dur-Tonleitern! Endlich habe ich es kapiert!
    Wirklich toll erklärt. Dieses Video kannte ich noch nicht von Ihnen. Also danke, danke, danke für die Email kürzlich.
    Finde Ihre Erklärungen und Videos übrigens alle super. Ich wünschte alle Lehrer könnten ihren Stoff didaktisch so gut rüberbringen wie Sie.
    Ihr Klavierkurs war ein Weihnachtsgeschenk von meinem Mann letztes Jahr. Eines der Besten, die ich je bekommen habe.
    Wollte ich Ihnen nur mal sagen und mich bedanken.

    • Vielen Dank, liebe Frau Frase, das ist ein sehr schönes Lob. Ich freue mich sehr, dass ihnen der Kurs und meine Videos so gut gefallen und helfen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Freude und viel Erfolg beim Klavier spielen.

      Herzliche Grüße
      Franz Titscher

  2. Hallo Herr Titscher,

    habe gerade versucht, die pdf-Datei „Dur-Tonleiter“ runterzuladen. Erhalte die Meldung, „Seite nicht gefunden“. Gibt es die Datei nicht mehr?

    Danke und Gruß
    Friedrich Schmidt

    • Hallo Herr Schmidt,
      vielen Dank für den Hinweis. Das Problem ist gelöst, die pdf-Datei wieder zum Download bereit. Der alte Link hat nicht mehr funktioniert, weil ich zu einem anderen Internetanbieter gewechselt habe.

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