Die Tonlagen

Für die Bezeichnung der Noten stehen nur 7 verschiedene Stammtonnamen zur Verfügung. Der achte Ton der Tonleiter entspricht wieder dem ersten in einer höheren Lage. Diesen achten Ton nennen wir „Oktave“ (lat. Octavus = der Achte)

Die Folge der sieben Stammtöne wiederholt sich in den verschiedenen Tonlagen. Auf einem Klavier können wir zum Beispiel den Ton „C“ in 7 oder 8 verschiedenen Lagen finden. (Je nach Tonumfang des Instrumentes.)

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Um die verschiedenen Tonlagen zu unterscheiden und die Töne eindeutig zu benennen, werden die Lagen in Oktavräume eingeteilt. Die Art der Bezeichnung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ab dem mittleren c werden Kleinbuchstaben mit Strichen näher bezeichnet:

  • Eingestrichene Oktave: c‘-h‘
  • zweigestrichene Oktave: c“-h“
  • Dreigestrichene Oktave: c“‘-h“‘ usw.

In den tieferen Lagen kommen von diesem System abweichend Groß- und Kleinbuchstaben zum Einsatz:

  • Kleine Oktave: c-h
  • Große Oktave: C-H

Darunter werden Großbuchstaben mit tiefgestelltem Index verwendet.

  • Kontra-Oktave: C1-H1
  • Subkontra-Oktave: C2-H2

Stammtonleiter
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Wie deutlich zu sehen ist, überschneidet sich der tiefe Bereich des Violinschlüssels mit dem hohen Bereich des Bass-Schlüssels. Natürlich könnte man auch tiefere Noten im Violinschlüssel notieren. Die vielen Hilfslinien beeinträchtigen aber die Lesbarkeit.

wird im Violinschlüssel auf der ersten Hilfslinie unter dem Notensystem notiert. Dasselbe (dieselbe Taste) steht im Bass-Schlüssel auf der ersten Hilfslinie über dem System.

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