Die Tonlagen

Für die Bezeichnung der Noten stehen nur 7 verschiedene Stammtonnamen zur Verfügung. Der achte Ton der Tonleiter entspricht wieder dem ersten in einer höheren Lage. Diesen achten Ton nennen wir „Oktave“ (lat. Octavus = der Achte)

Die Folge der sieben Stammtöne wiederholt sich in den verschiedenen Tonlagen. Auf einem Klavier können wir zum Beispiel den Ton „C“ in 7 oder 8 verschiedenen Lagen finden. (Je nach Tonumfang des Instrumentes.)

Klaviatur_Korr_mit_Cs_675

Um die verschiedenen Tonlagen zu unterscheiden und die Töne eindeutig zu benennen, werden die Lagen in Oktavräume eingeteilt. Die Art der Bezeichnung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ab dem mittleren c werden Kleinbuchstaben mit Strichen näher bezeichnet:

  • Eingestrichene Oktave: c‘-h‘
  • zweigestrichene Oktave: c“-h“
  • Dreigestrichene Oktave: c“‘-h“‘ usw.

In den tieferen Lagen kommen von diesem System abweichend Groß- und Kleinbuchstaben zum Einsatz:

  • Kleine Oktave: c-h
  • Große Oktave: C-H

Darunter werden Großbuchstaben mit tiefgestelltem Index verwendet.

  • Kontra-Oktave: C1-H1
  • Subkontra-Oktave: C2-H2

StammtonleiterWie deutlich zu sehen ist, überschneidet sich der tiefe Bereich des Violinschlüssels mit dem hohen Bereich des Bass-Schlüssels. Natürlich könnte man auch tiefere Noten im Violinschlüssel notieren. Die vielen Hilfslinien beeinträchtigen aber die Lesbarkeit.

c´ wird im Violinschlüssel auf der ersten Hilfslinie unter dem Notensystem notiert. Dasselbe c´ (dieselbe Taste) steht im Bass-Schlüssel auf der ersten Hilfslinie über dem System.

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