Zwei unbeliebte, aber extrem hilfreiche Übe-Techniken

So meisterst du die Unabhängigkeit der Hände und verbesserst dabei gleichzeitig dein Rhythmus-Gefühl!

Klicke einfach aufs Bild!

Hast auch du Fragen zum Thema „Effizient Üben“? Dann, schreibe gerne deinen Kommentar unter diesen Beitrag.

Viel Erfolg und vor allem viel Spaß beim Üben!

21 Gedanken zu „Zwei unbeliebte, aber extrem hilfreiche Übe-Techniken“

  1. Hallo Herr Titscher,
    ich bin ja ewiger Autodidakt aber ohne Auszählen eines neuen Stückes geht ja garnichts.
    Ich habe jetzt mit Ragtimes angefangen.(Scott Joplin). Mapleleaf ragtime habe ich bis zu normaler Geschwindigkeit jetzt drauf. Hat 2 Jahre gedauert. Unter jedem Takt habe ich mit Bleistift die Zählzeiten geschrieben. Jetzt bin ich mit Peacherine Rag dran. Kommt mir einfacher vor, aber auch hier werkele ich mit Metronom und Bleistift. Kann mir nicht vorstellen wie das ohne gehen soll. Diese Feststellung allen Zählgegnern ins Notenbuch zu schreiben.
    Zur Entspannung zwischendurch übe ich vomblattspielen (mit Ihren 5 Tips zum Üben) mit Beethovens Bagatelle in gmoll (op.119 Nr.1) sieht einfach aus, ist aber auch ziemlich tricky.
    Ihre Ratschläge allgemein haben mich vor ein paar Jahren wesentlich weiter gebracht, als ich mich entschloß, das vom Blattspielen zu meinem letzten großen Projekt zu machen. Ich bin jetzt 78 aber das stört nicht, solange keine Gelenkprobleme auftreten. Mit dem Klavier werde ich 104!! :-)
    H.S.

    Antworten
    • Herzlichen Dank, Herr Sanders,
      ich freue mich sehr, dass Sie so tolle Fortschritte machen und ja, das Metronom ist ein wichtiges und hilfreiches Werkzeug. Weiterhin gute Fortschritte, bleiben Sie gesund, mit Ihrer positiven Einstellung werden Sie bestimmt noch viel erreichen. FT

      Antworten
  2. Hallo Franz,
    bisher hab ich mir das Zählen verkniffen, aber nach Deinem Video hab ich damit begonnen. Und was soll ich sagen, es geht gar nichts mehr.Bei Stücke, die ich schon seit Wochen beidhändig spielen kann klemmt es nun wieder gewaltig, sogar schon bei der rechten Hand alleine. Ich konzentriere mich so darauf, daß Tastenanschlag und Zahl zusammen kommen und verspiel mich dann ständig. Selbst bei „Alle meine Entchen“ oder „Hänschen klein“. Und das konnte ich schon, bevor ich vor 2 Monaten ernsthaft mit dem Klavier lernen begonnen habe.
    Was mach ich nun? Mich voller Frust durchbeissen oder zählen bleiben lassen?

    Antworten
    • Hallo Heinz,
      Frust ist immer schlecht, das Klavier lernen soll Freude machen. Die Stücke die du schon kannst, kannst du gerne auch ohne Zählen durchspielen. Wenn du allerdings später rhythmisch schwerere Stücke spielst, geht es ohne Zählen nicht und dann ist es noch viel schwerer wenn du erst dann damit anfängst. Deshalb würde ich wohl dosiert (5-10 Min pro tag) weiter am Zählen arbeiten, zunächst nur mit einfachen Übungen. Das Zählen soll ja kein Selbstzweck sein. Schau dir bitte auch mal den neuen Beitrag „Hände zusammen“ an https://www.spielend-klavier-lernen.de/haende-zusammen-so-gehts/ Hier findest du auch eine PDF Datei mit einfachen Übungen.

      Antworten
      • Danke Dir vielmals, Franz. Werde mich sofort an die Tasten machen und am Zählen „arbeiten“. Ich hab die Erfahrung gemacht, immer auf Profis (oder wie hier auf Lehrer) zu hören. Und wenn man bei Youtube schaut, so empfiehlt JEDER KlavierlehrerIn das Zählen. Also kann es ja nicht falsch sein ^^

        Antworten
        • Ich weiß jetzt auch, warum mir das Zählen so schwer fällt. Ich hab mich immer am Text orientiert. Wenn ich die „Ode an die Freude“ spiele und dabei laut oder leise mitsinge, klappt es wunderbar. Fang ich an zu zählen, hänge ich spätestens bei Takt 8.

          Antworten
  3. Lieber Franz,
    wieder ein sehr lehrreiches Video, und „spielend-leicht“ im doppelten Sinne nahe gebracht :) Ich habe auf die gleiche Art des Zählens und Klopfen, den Rythmus eines Stückes bereits in der Kindheit im Flöte lernen eingetrichtert bekommen. Was Besseres gibt es wirklich nicht, als es auf den kleinsten Nenner der Noten zu bringen. Bis zur 16-tel note geht das auch, mit ei-ne un-de ,zwei- e , un-de,usw. Ich finde es nicht quälend.
    Den Blumentopf gieße ich heute immer noch, in Abständen seit Jahren;)).( Ich weiß nicht,warum mir gerade der! so schwerfällt. .. ich stelle das Metronom am Keybord auch auf Achtel-Zählzeit,im Gesundheitstempo. Beherrsche die Melodien,rechts wie links. Nur, zusammen,klappert und klemmt es.
    Zum Gegenteil spiele ich z.B. den Marsch aus “ Aus Leopold Mozarts Notenbuch“,welchen er 1762 seinem Sohn W.A geschenkt hat, mit viel mehr Leichtigkeit. Baß vom Klavier, und Melodiestimme der Flöte .Da sind viel mehr versetzte Einsätze von rechter und linker Hand. Und inzwischen traue ich mich häppchenweise sogar an die volle Klavierbesetzung heran..(Das Stück steht im „Aus Notenbüchern des 18. Jh „arrangiert für C-Flöte- undKlavierbesetzung von Paul Donath) Denn Märsche gibt es ja viele.. .
    Aber der Blumentopf wird wohl nie richtig blühen…vielleicht soll man sich nicht festbeißen.
    Manch andere Flötenstücke sind auch nach (50) Jahren für mich nicht spielbar..
    Herzliche Grüße
    Regina

    Antworten
  4. Hallo lieber Franz. Ich bin 57 Jahre und aus gesundheitlichen Gründen in Pension. Dein Angebot finde ich toll aber ich bin hin und her gerissen. Habe im Oktober ein Yamaha Kybord bekommen. Ich bin totaler Anfänger, und ich bin mir nicht sicher ob ich überfordert bin, mit den ganzen Noten, der ganzen Theorie. Ob ich nicht die Freude verliere, bevor ich begonnen habe. Denn ich habe bei deinen Videos gesehen, daß es viel zu lernen gibt. Und ich habe auch andere Videos gefunden, wo man modern unterrrichtet. Also man schreibt zB: nur ein C oder G und die Melodie und der Tackt. Übungen nur mit den 5 Fingern. Noten lernen nur im Violinschlüssel. Ich bin total unsicher……

    Antworten
    • Hallo, lieber Sigurd,
      ja, es gibt tatsächlich viel zu lernen und das Klavierspielen ist eine Herausforderung.

      Auch das Noten lernen ist eine Herausforderung. Wenn andere Videos einen „modernen“ Unterricht ohne Noten anbieten, (was soll daran modern sein) ist das meiner Ansicht nach Augenwischerei. Nach „Tastendrück-Tutorials“ oder „Buchstaben-Methoden“ kann man nur sehr einfache Stücke lernen. Die Grenze ist da schnell erreicht. Solch einfache Stücke kannst du aber bald auch nach Noten spielen, wenn du dich auf die Notenschrift einlässt. So kompliziert ist das Notensystem gar nicht. Die Notengrafik kann intuitiv erfasst werden und stellt Melodien viel besser dar, als Buchstaben.

      Wenn du magst, teste meinen kostenfreien Noten-Crashkurs: https://www.spielend-klavier-lernen.de/noten-lernen-online-kurs/
      Und meinen Gratis-Klavierkurs (beginnt ohne Noten) https://www.spielend-klavier-lernen.de/klavier-spielen-lernen-online/

      Probier mal, wie du damit klar kommst. Viel Erfolg und viel Freude beim Klavier lernen!

      Antworten
  5. Hallo Franz,

    danke auch für diese beiden Tipps. Du hast schon recht: Nur zu WISSEN, dass man laut zählen und klopfen sollte, reicht nicht – man muss es auch TUN. Also fang ich spätestens morgen damit an, Ehrenwort!

    Noch was: Wo finde ich bitte im Online-Kurs Deine „Klopf-Duette“? Die würden mich für meine Arbeit mit einem ADHS-Kind (Stichwort Konzentration) sofort interessieren, nicht erst, wenn ich mit dem Privatvergnügen Klavierspielen so weit bin.

    Viele Grüße – Molly

    Antworten
  6. Lieber Franz, auch ich bin ein begeisterter Fan deiner Videos und übetechniken. Ich bin dabei Sakralorgel zu lernen (3 Dimension Füße). Mit der 4. Dimension, zusätzliche Konzentration auf das Metronom, tue ich mich schwer. Bin 56 und habe, trotz 44 Jahre Blechmusik (Tuba) viel Spaß mit den horizontalen Tasten. Bin gespannt auf Deine Metronom-Tips.
    Liebe Grüße Blechpuster

    Antworten
  7. Lieber Franz, auch ich bin ein begeisterter Anhänger deiner Videos.
    Tips zum Üben mit Metronom würden auch mich interessieren, da ich
    bisher wenig mit Metronom übe, da ich mich darauf zusätzlich konzentrieren muss.
    Viele Grüße Blechpuster

    Antworten
  8. Lieber Franz,
    ich finde deinen Klavierkurs bis jetzt am besten. Ganz gut erklärt und falls man etwas nicht ganz verstanden hat, kann man es ja noch einmal ansehen und anhören.
    Ich bin jetzt 68 Jahre alt und habe große Freude mit dem Klavier, vor allem wenn man wieder kleine Fortschritte merkt.
    Was ich noch besser könne möchte, wäre, einfach Lieder begleiten. Ich kann zwar die Begleitmuster halbwegs aber es geht nicht so recht zusammen.
    Die klassischen Stücke, bin ich dabei, einzuüben. So leicht geht es in diesem Alter nicht mehr, aber es ist schön zu hören, was die Finger aus denTasten herauszaubern können.
    Herzlichen Dank und einen lieben Gruß
    Leopold

    Antworten
  9. Lieber Franz,
    Deine Videos sind wirklich super und haben mir schon sehr viel gebracht!
    Was man beim Üben mit Metronom beachten sollte würde mich auch interessieren. Wäre toll, wenn Du das Thema mal vorstellen würdest.
    Vielen Dank und herzlichen Gruss, Karen

    Antworten

Schreibe einen Kommentar