Noten erkennen – Lernhilfen

Es gibt unterschiedliche Methoden und Lernhilfen, um das schnelle Erkennen und Zuordnen der Noten zu unterstützen – „C-Turm“, Schlüsselnoten, Eselsbrücken, Merksprüche usw.

Welche man benutzt, ist vom Alter und auch von individuellen Vorlieben abhängig. Das Verstehen der Grundprinzipien der Notenschrift spielt aber eine entscheidende Rolle.

Um Stücke flüssig nach Noten zu spielen, muss man die Noten ohne Zögern benennen und treffsicher seinem Instrument zuordnen können. Ebenso muss der Rhythmus schnell erfasst und umgesetzt werden. Im Idealfall wird durch das geistige Ohr ein Notenbild mit einem musikalischen Inhalt verbunden, noch ehe die Taste angeschlagen wird.

Ob und welche Eselsbrücken oder Merksprüche man verwendet ist Geschmackssache. Auch die intuitive Methode – rauf, runter, Schritt, Sprung, usw. – ist nicht abzulehnen. Ganz im Gegenteil: das grafische Erfassen des Notenbildes ist ebenso wichtig, wie das sichere Benennen der Notennamen.

Das Noten-Alphabet

Als Erstes lernen meine Schüler das Noten-Alphabet.

Eigentlich gibt es nicht viel zu lernen: c d e f g ist meistens sofort klar, es kommt vom deutschen Alphabet.

Kinder haben manchmal ein Problem mit a und h.

Mechanisch wird einfach weiter aufgesagt: c d e f g h i j…

In diesem Fall lernen wir in zwei Teilen: c d e f g – a h

Meistens geht dann ein Licht auf: c d e f g – „Aha“, so ist das.

Das Noten-Alphabet auch rückwärts auswendig zu lernen, ist etwas schwieriger, aber unbedingt zu empfehlen.

Hier lernt man am besten in Abschnitten additiv: c h a – c h a g – c h a g f – …

Auch anders herum: e d c – f e d c – g f e d c – …

Im Noten-Quiz gibt es für die ersten fünf Noten rückwärts einen Merkspruch:

Cäsar hat affen- geile Füße“

Der „C-Turm“

Es wäre ziemlich schwierig, alle Noten auf einmal auswendig zu lernen.
Am Anfang merkt man sich an besten nur die Cs, den „C-Turm“.

C-Turm
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Eselsbrücken: Da das „Z“ wie „C“ gesprochen wird, kann man sich Merksprüche, wie z. B. folgende gut einprägen:

Das obere C steht im zweiten Zwischenraum von oben (gezählt).

Das untere C steht im zweiten Zwischenraum von unten (gezählt).

Das obere Hilfslinien-C steht auf der zweiten Hilfslinie oberhalb des Systems.

Das untere Hilfslinien-C steht auf der zweiten Hilfslinie unterhalb des Systems.

Die Schlüsselnoten

Zusätzlich zum „C-Turm“ sind die Schlüsselnoten leicht zu merken, man muss im Zweifelsfall nur vorne beim Notenschlüssel nachschauen.

Schluesselnoten
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Noten „buchstabieren“

Die dazwischen liegenden Noten kann man durch „Buchstabieren“ herausfinden. Allerdings sollte man zunächst die Reihenfolge der Notennamen, das Noten-Alphabet, auswendig lernen. Mit der Zeit und etwas Übung wird man ein Gefühl für Abstände bekommen und immer mehr Noten auf Anhieb erkennen.

NotenBuchstabieren
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Es ist sehr hilfreich, das Noten-Alphabet auch rückwärts zu lernen.

Die Noten auf der ersten Hilfslinie werden oft verwechselt und falsch als „C“ gelesen. Dagegen hilft eine weitere Eselsbrücke:

CundA
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„Wer bei C & A einkaufen will braucht eine EC-Karte“

Merksprüche

Besonders für Kinder kann die Arbeit mit Merksprüchen recht lustig und hilfreich sein. Das schnelle Erfassen einzelner Noten wird dadurch beschleunigt. Das Verstehen der „Notentreppe“ kann aber dadurch nicht ersetzt werden. Die Merksprüche finden Sie in der Spielanleitung zum Noten-Quiz.

< Die Tonlagen


Vielen Dank für Ihr Interesse

Demnächst geht’s weiter mit Notenwerten, Takt und Rhythmus.

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6 Gedanken zu “Noten erkennen – Lernhilfen

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